Vereinschronik

Chronik

1893 oder 1894 als Gründungsjahr war lange strittig. Erst 1963 konnte unser Ehrenschützenmeister Georg Birner ein altes Rosenberger Vereinsverzeichnis ausfindig machen, wonach der Schützenverein Rosenberg „1893“ gegründet wurde.

Der Beginn

 1893

1893 gründeten eine kleine Schar von Sportschützen in der damaligen eigenen Gemeinde Rosenberg ihren Schützenverein. Die treibenden Kräfte zur Gründung waren Obermeister Hans Wiedmann, Malermeister Andreas Zacherl und Johann Sechser. Die Spitzermühle wurde das Vereinslokal und blieb es bis 1914.

Der Schießsport in Rosenberg entwickelte sich schnell. Offene Schießen wurden ausgerichtet, die mit wahren Volksfesten verbunden waren. Es wurde ausschließlich mit dem Zimmerstutzen geschossen. Fast jeder Schütze hatte seinen eigenen Stutzen. Das seinerzeitige Vereinsleben verlief noch viel ruhiger und gemütlicher. Mit den Sulzbacher Schützen wurde im fairen Wettstreit geschossen. Von dem damals üblichen Gerangel mit den Sulzbachern war nichts zu spüren. Das machte dem Namen „Schützenbrüder“ alle Ehre.
Dann kam 1914 der erste Weltkrieg, das Vereinsleben ruhte.

Nach dem 1. Weltkrieg

Erinnerung

Inflationsscheibe aus dem Jahr 1925. Wiederum war es Obermeister Hans Wiedmann, der 1919 den Verein zu neuem Leben erweckte. er stand der Gesellschaft bis 1920 als Schützenmeister vor. Doch danach flaute das große Interesse am Schießsport ab. Auswärtige Schießen wurden kaum besucht, es fehlte ja am nötigen Kleingeld. 1923 wurde dann die
Königskette angeschafft. Josef Schwarzkopf gründete den Schützengau Sulzbach, dem auch Rosenberg beitrat und bis heute treu blieb. Das Vereinslokal wechselte inzwischen zum Cafe Kern. Die Kegelbahn diente als Schießanlage und wurde dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies war für einen Schützenverein in der damaligen Zeit ein wesentlicher Fortschritt.

Der Verein blühte auf

1927 wurde Hans Kurz, der im ersten Weltkrieg schwer verwundet wurde, 1. Schützenmeister. 1893 Rosenberg blühte auf. Ein Mann war an der Spitze, der sich voll und ganz dem Schießsport verschrieben hatte.

Fahne von 1928

Fahne

Text: Entwurf und Ausführung der Fahne:
Vaterländische Fahnenfabrik Köln a/Rh. gegründet 1898
Auf der Rückseite der Karte steht gedruckt:
Zur Erinnerung an das35 jährige Jubiläumsschießenmit Fahnenenthüllung der Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft Rosenberg i. Opf. vom 19.-28. Mai 1928

Unter seiner Regie wurde eine Vereinsfahne angeschafft und bei einem großen Schützenfest am 28.05.1928 geweiht. Schon 1934 widmete sich Hans Kurz besonders der Jugendarbeit. Er erkannte rechtzeitig, daß die Jugend der Träger eines Vereins ist. Die Mitgliederzahl stieg auf 75, davon 21 Jungschützen. Hans Kurz nahm im Jubiläumsjahr 1993 mit 97 Jahren noch aktiv an unserem Schützenleben teil und war damals wahrscheinlich das älteste Mitglied des Deutschen Schützenbundes. Hans Kurz, der in seinem Schützenleben mit den höchsten Auszeichnungen des Vereins, des Schützengaues Sulzbach-Rosenberg, des Oberpfälzer Schützenbundes und des Deutschen Schützenbundes bedacht wurde, verstarb im März 1996.
Interessant ist auch, daß in den 30er Jahren bei den genehmigungspflichtigen Vereinsversammlungen jegliche politische Äußerung zu unterbleiben hatte. 1939 kam der zweite Wetlkrieg. Wieder lag das Vereinsleben brach. Fast alle Schützenbrüder mußten, wie schon 1914 – 1918, an die Front. Leider kamen auch diesmal viele nicht mehr zurück. Nach Kriegsende dauerte es lange, bis die Verantwortlichen des Deutschen Schießsports die Alliierten überzeugen konnten, daß auch die Schützenvereine eine sporttreibende Organisation sind und keinerlei militärische Interessen haben.

Der Neuanfang

Am 30. Oktober 1950 scharrten sich 11 Männer um Hans Kurz. Der Verein lebte wieder auf. Zur Freude aller Schützen konnte das Vereinsmitglied Josef Donhauser mitteilen, daß die Königskette und die Vereinsfahne über den Krieg und vor den Amerikanern gerettet werden konnten. Sie waren in einer Hundehütte versteckt. Da „Fiffi“ sehr bissig war, traute sich kein Amerikaner zu nahe heran. Dem Verein blieben somit Fahne und Königskette erhalten. Im Kasino Schlößl war die Wiedergründung des Vereins. Auf der Kegelbahn fanden die ersten Schießabende statt. Die Mitgliederzahl stieg wieder an. Jedoch erkannte man bald, daß das Schlößl nicht die geeignete Heimstätte für die Schützen war.

1952 fand der Schützenverein Rosenberg in der Bahnhofsgaststätte Georg Heldrich eine Bleibe. Die Kegelbahn in den Kellerräumen wurde den Schützen unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Drei Zugstände konnten erichtet werden die dann innerhalb von 10 Jahren dreimal umgestaltet wurden.

Der Schießbetrieb fand regen Zuspruch, die Mitgliederzahl, überwiegend ältere Schützen, wurde durch Neuzugang von Jugendlichen angehoben. Die Jugendarbeit trug bald Früchte mit den Jugendleitern Franz Gleixner – Georg Birner – Anton Friedl – Alfons Ostler und Leonhard Kurz. 1959 bewirkte Georg Birner, daß das Schießberechtigungsalter – Aufnahmealter von 12 auf 10 Jahre auf – OSB-Ebene herabgesetzt wurde.

Der Aufschwung

Den Rosenberger Schützen wurden die drei Stände und der Aufenthaltsraum längst viel zu eng. 1964 gelang es unserem unvergeßlichen Georg Zagel den Schützenwirt Georg Heldrich von der „Dringlichkeit“ eines größeren Schützenheimes zu überzeugen. Noch im gleichen Jahr konnte mit dem Neubau einer, vom Gasthaus getrennten, Schießanlage mit sechs Ständen begonnen werden. Mit Initiator Georg Zagel und den Motoren Hans Flierl, Hans Paa, Manfred Pohl, Ernst Pirner sowie vielen freiwilligen Helfern entstand bald eine schöne Schießanlage. 1965 konnte diese mit einem Standeröffnungsschießen freigegeben werden.

Unser jetziger Ehrenschützenmeister Georg Birner leitete den Verein in den 50er und 60er Jahren. Durch sein Engagement nahm der Verein einen außergewöhnlichen Aufschwung. Unter seiner Regie fand im Jahre 1963 das 70jährige Gründungsfest verbunden mit dem 21. Bundesschießen statt. Im Vorfeld konnte Schützenmeister Georg Birner bei einer OSB-Schützentagung in Schwandorf die Versammlung von seinem Schießprogramm überzeugen und den Mitbewerber SG Burglengenfeld bei der Abstimmung eindeutig ausschalten. Mit dem Aufziehen einer Pistolenscheibe zum Bundesschießen hat Rosenberg bei einem Schießen dieser Größenordnung auf OSB-Ebene einen Wegbereiter für das Luftpistolenschießen gemacht. Eine Rekordbeteiligung bis Dato auf Bundesschießen war die Belohnung. Frau Etelka Schreiner aus Nabburg wurde Bundeskönigin und löste unser Vereinsmitglied Ludwig Gebhard ab.

Ein eigenes Schützenheim

Der Schießsport erfreute sich bei Jung und Alt immer größerer Beliebtheit. Der Wunsch nach einem eigenen Schützenheim, unabhängig von einem Wirt oder Vermieter, wurde wach. Viele Versuche scheiterten, bis der damalige 1. Bürgermeister Hans Göth im Jahr 1982 das Kellergelände zur Errichtung eines Schützenheimes anbot. Doch jetzt zögerte der Verein. Zu viele Bedenken wurden laut. Da sprach Hans Göth in einem unverkennbaren Rosenberger Dialekt: „Wennts es etz niat packts, gäiht nix mehr“. Die einberufene Vollversammlung genehmigte den Bau einer Schießanlage. Nun ging es Schlag auf Schlag. Am 30.08.1982 lag die Baugenehmigung vor. Der Grundstein wurde im September gelegt und der Rohbau noch vor dem Wintereinbruch erstellt.

Im Dezember 1983 erfolgte der Umzug vom Schützenwirt Heldrich ins Schützenheim zum Eichelberg. Bereits im März 1984 nahm der Verein den Schießbetrieb auf 12 Ständen für Luftdruckwaffen auf. Im September 1984 konnte die Vollendung des 1. Bauabschnittes, verbunden mit dem Gauschießen und der kirchlichen Weihe, gefeiert werden.

Der Ausbau

Obwohl alle wußten, daß der 2. Bauabschnitt nur mit noch mehr Kosten und Arbeitsaufwand zu bewältigen sei, wurde er sofort in Angriff genommen. Langsam machte sich leichter Überdruß breit, jedoch die fleißigen Hände wurden nicht müde. Hier sei besonders der vielen freiwilligen Helfer gedacht, die in unzähligen Arbeitsstunden dem Verein kostenlose Hilfe leisteten. Sie verzichteten in dieser Zeit weitgehenst auf ein Familienleben. Anfang Oktober 1987 war auch der 2. Bauabschnitt fertig. Dem Verein standen nun neben den 12 Ständen für Luftdruckwaffen, 10 überdachte Stände für Faustfeuerwaffen und sechs 50 Meter Stände für Kleinkaliberwaffen zur Verfügung.

Luft

Unser Schützenheim vor dem 3. Bauabschnitt Beschwerden wegen Lärmbelästigung zwangen den Verein zu einem 3. Bauabschnitt und somit zur Einhausung der 50m Stände. Diese entsprechen nun den strengsten gesetzlichen Vorschriften. Das Gesamtobjekt ist behindertengerecht.
Rollstuhlfahrer gehörten und gehören zu unseren größten Leistungsträgern. Das Rosenberger Schützenheim entspricht sportlich und gesellschaftlich allen Anforderungen die auf Vereins- und Gauebene gestellt werden. Für die architektonische Planung und Beratung bei den drei Bauabschnitten ist der Verein dem Schützenbruder Klaus Kutz zu Dank verpflichtet.

Die Leitung des gesamten Baues lag in den Händen des 1. Schützenmeisters Anton Friedl, der mit großer Sorgfalt, Umsicht und persönlichem Einsatz die Verantwortung für das Gelingen trug. Er stand dem Verein mehr als 20 Jahre als 1. Schützenmeister vor. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er sich im Jahr 1992 nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Für seine außerordentliche Leistungen und Verdienste wurde er zum Ehrenschützenmeister ernannt. In der Generalversammlung 1992 wurde Hermann Spanner einstimmig zum neuen 1. Schützenmeister gewählt.

100jähriges Jubiläum

Mit viel Ehrgeiz und Umsicht trifft Hermann Spanner die Vorbereitung zum 100jährigen Vereinsjubiläum. Mit Fahrten zum Thüringer Schützentag und dem Tiroler Landesschießen begann die Werbung für unser Fest.

Ein überwältigender Erfolg für den Verein und ein historisches Ereignis für die Stadt Sulzbach-Rosenberg. 1200 Teilnehmer aus über 50 Vereinen und sieben Kapellen, höchste politische Prominenz und Verbandsvertreter beteiligten sich am Festzug zu Ehren des Vereins.
Bundesscheibe 1993 Das Jubiläumsschießen, daß gleichzeitig das 31. Bundesschießen des OSB war, konnte mit 1011 Teilnehmern einen neuen Landesrekord verzeichnen. Zwei Tage wurde in einem Festzelt auf dem städt. Dultplatz großartig gefeiert.

In seiner Festansprache zog Hermann Spanner Parallelen zwischen dem Verlauf des 20.
Jahrhunderts und der 100jährigen Vereinsgeschichte. Der Verein wurde durch die politischen Verhältnisse zweimal zerschlagen und wieder aufgebaut. Daß der Verein jetzt so erfolgreich dastehe, habe er den frühreren Mitgliedern zu verdanken, deren Arbeit heute gar nicht mehr zu ermessen sei. „Der Verein ist jetzt mit einer großen Familie zu vergleichen, in der Freud und Leid, Erfolg und Mißerfolg, miteinander getragen werden.“

Die Weiterentwicklung

Erfreulich war, daß der Leistungssport, so kurz nach der Vollendung des Baues, schon wieder zu seinem Recht kam. 1993 nehmen 12 Mannschaften an den Rundenwettkämpfen teil. Die Parademannschaft ist dabei die 1. Luftgewehrmannschaft mit Wolfgang Hess, Manfred Dütsch, Klaus Tuchbreiter, Horst Grünwald und Hans-Joachim Roos, die in der höchsten Klasse des OSB, der Landesliga schießt. Unsere Schützen belegen bei Gau- und Landesmeisterschaften vordere Plätze. Selbst die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft wird gelegentlich erreicht.

Einen breiten Rahmen nimmt auch die Jugendarbeit ein. Leonhard Kurz und Klaus Tuchbreiter waren die 1. Jugendleiter im neuem Heim. Mit Manfred Göllner und Robert Maiß waren zwei qualifizierte Ausbilder vorhanden, die mit viel Freude und Einsatz mit unseren Jungschützen arbeiteten. Karl-Heinz Raschpichler und Klaus Tuchbreiter sind Funktionäre auf Gau- und Landesebene und Kampfrichter bei nationalen und internationalen Wettkämpfen. Unser Ehrenmitglied Hans Kowar ist Vorsitzender des internationalen Richterkomitees UIT.

Unser Schützenbruder Gerhard Röhrer wurde im Jubiläumsjahr 1993 zu unserer großen Freude Gauschützenkönig. 1893 Rosenberg stellte mit Ludwig Gebhardt den König des 20. Bundesschießen in Schwandorf. Christa Winter war die letzte amtierende Bundesschützenliesl.

Wir Schützen stellen uns auch kommunalen Aufgaben. So haben wir seit 1992 unser Schützenheim den Spätaussiedlern für Schulungszwecke zur Verfügung gestellt.

Im Jubiläumsjahr 1993 haben wir die Rekordmitgliederzahl von 280.
Auch die folgenden Jahre zeigen in allen Bereichen einen erfreulichen Aufwärtstrend.

Das neue Jahrhundert im Blickpunkt

1996 übernahm Reinhold Brandl als 1. Schützenmeister die Führung des Vereins. Hermann Spanner hatte nämlich bereits bei seiner Amtsübernahme 1992 eine längere Amtszeit ausgeschlossen.

Die Mitgliederzahl steigt bis Mitte 1998 auf über 320 Mitglieder an und sportlich wird Einzigartiges geleistet: „Die 1. Luftgewehrmannschaft qualifiziert sich im März 1997 in München-Hochbrück zur neugeschaffenen 1. Bundesliga des DSB“. Dieses Kunststück gelang den jungen Sportschützinnen und -schützen: Kerstin Fischer, Evelyn Streubel, Rebecca Frank, Ferdinand Stippberger und Markus Ulrich. Maßgeblichen Verdienst daran hatte unser Mitglied, OSB-Trainer Werner Fischer, der diese Mannschaft in Rosenberg zusammenführte und bis zu ihrem Abstieg nach zwei Jahren betreute.

Die organisatorischen Geschicke des „Abenteuer“ Bundesliga ruhen auf den Schultern von Reinhold Brandl, Werner Fischer und Manfred Dütsch. Der Heimkampf im November 1997 mit den Mannschaften 1893 Rosenberg, HSG München, Germania Prittlbach und SV Affalterbach wird in der Kröteseeturnhalle veranstaltet. Über 1100 Zuschauer, ein absoluter Zuschauerrekord in dieser ersten Saison, erleben außergewöhnliche Schießleistungen und Ergebnisse. 1893 Rosenberg stellt die jüngste Mannschaft der ersten Bundesligasaison und erreicht am Ende einen sechsten Tabellenplatz in der Südgruppe.

Auch im November 1998 füllen wieder mehr als 1000 Zuschauer die Halle der Krötenseeschule beim Bundesligaheimkampf. Leider gingen in dieser zweiten Saison alle sieben Wettkämpfe verloren und 1893 Rosenberg steigt aus der 1. Bundesliga ab. Nachdem auch noch einige Leistungsträger zu anderen Vereinen wechselten verzichtet der Verein auf einen Start in der Regionalliga und plant in der Verbandsliga einen Neuanfang.

Dort klappt auch gleich der Aufstieg und mit dem 2. Tabellenplatz kann die Mannschaft auch am Aufstiegskampf zur Regionalliga teilnehmen. Im Frühjahr 2000 klappt auch dieses und 1893 Rosenberg schießt in der zweithöchsten Klasse des Deutschen Schießsports.

Der Verein im neuen Jahrtausend

Am 6. Januar 2001, Heilig Drei König ist schon lange Jahre der Tag der Jahreshauptversammlung, wird Reinhold Brandl erneut in seinem Amt als 1. Schützenmeister bestätigt und führt den Verein also in das neue Jahrtausend. Die Mitgliederzahl hat sich auf gut 280 verringert. Neben der allgemeinen Vereinsmüdigkeit in unserer Gesellschaft dürften auch die zurückliegenden Beitragserhöhungen eine Rolle gespielt haben. Der Jahresbeitrag beträgt für Erwachsene mittlerweile 108 DM.

Leider kann die 1. Luftgewehrmannschaft die Regionalliga nicht halten und steigt 2001 in die Bayernliga Nord-Ost ab. Im Sportjahr 2002/2003 wird in dieser Klasse erstmals der Meistertitel gewonnen, aber zugleich muss die Mannschaft aus der Bayernliga zurück gezogen werden. Ursache war der, für viele Mitglieder unerklärliche und vage begründete, Austritt der Geschwister Karin und Albert Naumovic und der momentane Mangel an eigenen, bereits für diese Klasse notwendigen leistungsstarken Schützen im Verein.

Für das Schützenmeisteramt eine sicherlich unbefriedigende Lösung. Aber im Einvernehmen mit den übrigen Schützen wird nun der Aufstieg der Bezirksoberligamannschaft in die Landesliga angestrebt.

Dafür gibt es aber bereits Anfang 2003 eine freudige Nachricht für den Verein. Ehrenschützenmeister Anton Friedl wird von der Deutschen Schützenzeitung zum Jugendsportleiter des Monats Januar 2003 gewählt! Eine Auszeichnung, die seinen unermüdlichen Einsatz um unseren Verein einmal mehr unter Beweis stellt.

2003 wird unser Verein 110 Jahre alt. Aber solch ein Jubiläum feiert ja jeder ! Die Vorstandschaft um Schützenmeister Reinhold Brandl beschließt deshalb eine Feier und ein großes Preisschießen zum Jubiläums(schnapszahl)jahr 111, also 2004 durchzuführen. Vom Schützengau erhalten wir dazu die Ausrichtung des Gauschießens übertragen. Ein Festausschuss wird einberufen und die Vorbereitungen durch den 1. SM angekurbelt.

2013 wurde das 120-jährige Vereinsjubiläum der ZSG 1893 Rosenberg gefeiert. Die Königskette wurde im Jahr 2013 komplett neu geordnet, gereinigt und Instandgesetzt. Durch gezielte Sparmaßnahmen und einem Haushaltsplan, gelang es der neuen Vorstandschaft um Schützenmeister Brandl, den Verein nun auch Finanziell komplett schuldenfrei, in das Jubiläumsjahr 2018 zu schicken.

Die neue Königsscheibe wurde durch 1. Bürgermeister Michael Göth gestiftet.
Die Liesl Scheibe wurde natürlich nicht vergessen und durch 2. Bürgermeister Günther Koller gestiftet.

Für die Zukunft ist nun auch die Umrüstung, auf eine elektronische Luftgewehranlage geplant.

Der Rückblick zeigt uns, wie der Verein durch kameradschaftlichen Einsatz und unverzichtbaren Miteinander, alle an ihn gestellten Aufgaben bewältigt hat und lässt uns auch für die Zukunft hoffen.

Dreifach Gut Ziel!